Singapore

April 2009 - neuer Job, Sonne, Strand und Meer

Tuesday

Neues Land, neue Aufgaben!

Tach zusammen,

Da mich in Kürze mein Job nach Singapur verschlagen wird, habe ich beschlossen den alten "California" Blog zu reaktivieren und nun über meine Erfahrungen in SG zu berichten. Ich hoffe das ich es diesemal schaffe mehr zu posten.

P.

Monday

San Francisco

Tuesday

Teil 3: Cowboy spielen

Tach zusammen,

letztes Wochenende verbrachten der werte Herr Funder und meine Wenigkeit ein paar Tage im Osten des Landes um a.) mal wieder richtig zu feiern b.) alte Freunde zu besuchen und c.) Texas richtig kennen zu lernen.
Der Flug ging von Burbank Hollywood über Dallas (!) nach Austin wo wir uns dann auch gleich ins Nachtleben stürzten.
6th Street, ein amerikanisches Equivalent zu unserem Univiertel (nur größer) war das Ziel der Nacht und bei unschlagbar billigen Preisen (Bier um $3) ließen wir uns nicht lumpen und feierten bis zur Sperrstunde.
Der nächste Tag war geprägt von Kopfschmerzen, einem steifen Nacken sowie einem sehr ungutem Gefühl in der unteren Magenregion. Nichts desto trotz waren wir um 11.00 Uhr auf den Beinen um einen „kurzen“ Abstecher in den Süden von Texas zu starten um dort Onkel Toms Hütte zu besuchen. Der „Kurztrip“ stellte sich als eine 4-stündige Fahrt durch die texanische Wüste heraus und war bis auf tote Klapperschlangen am Wegrand, sowie die komplette Abwesenheit irgendwelcher Hügel (Texas ist genauso flach wie die Aussagen der ansässigen Politiker) nicht erwähnenswert.
Tom’s kleine Hütte war den Trip aber wert. Der gute Herr besitzt doch immerhin knapp 17.000 Hektar Land, 2250 Kühe und ist besser gerüstet als die österreichische Armee was uns angesichts der nähe zu Mexiko doch ein sehr sicheres Gefühl gab. Den Tag auf der Ranch verbrachten wir mit trinken, Monstertruckfahren und Tom’s Waffenarsenal zu bestaunen.
Am Sonntag ging’s dann wieder Richtung Austin wo wir uns am Abend direkt ins legendäre „Salt Lick“ aufmachten um das Beste BBQ in ganz Texas zu probieren. Nach 1 Stunde anstellen (was aber aufgrund der „Bring your own beer“ Regel nicht schlimm war) hatten wir dann tatsächlich (für mich zum 2ten mal) das Beste BBQ von Texas.
Der Montag war dann reserviert für eine kleine Stadtbesichtigung und T-Shirts kaufen und am Nachmittag ging’s dann auch schon wieder zurück nach CA.

Sunday

Impressions #1

Tuesday

Teil 2 oder Die Kunst Oberflächlichkeit als Teil der Kultur zu betrachten

Es vergeht wohl kein Tag an dem man nicht neue Menschen kennen lernt. Man schlendert gemütlich über den Campus, einen grausigen Cappuccino in der einen und, in meinem Fall, eine Zigarette in der anderen Hand. Man begegnet Menschen die Einen, egal ob man sie je zuvor gesehen hat oder nicht, begrüßen als ob man sich seit Jahren kennen würde und vergisst ihre Gesichter und Namen in der gleichen Sekunde. Ein freundliches „Wie geht’s dir“ ist keinesfalls als Aufforderung zur Konversation zu verstehen, sondern viel mehr ein Zeichen das man den anderen wahrgenommen hat. Diese Tatsache bescherte uns in den ersten Tagen viele lustige Begegnungen bzw. Unterhaltungen mit Leuten die nicht im Mindesten an unserem Gemütszustand interessiert waren. Mittlerweile schlendern wir selbst über den Campus, lassen hier und da ein freundliches „What’s up“ oder „How is it going man“ fallen ohne den Wunsch zu verspüren sich länger mit der angesprochenen Person zu unterhalten. Im Allgemeinen scheint es hier so zu sein, dass jeder in seiner eigenen kleinen Welt lebt und es sehr schwer ist als Fremder in diese Welt einzutauchen. Die Leute hier am Campus bezeichnen ihre Studien/Wohnungskollegen auch nicht als Freunde, sondern als Bekannte. Freunde hat man dort wo man herkommt, alles andere sind Zufallsbegegnungen die einen eher unwichtigen Teil im Leben des Einzelnen darstellen. Ein Tool das diese, nennen wir es „Kultur der Oberflächlichkeit“, noch unterstützt ist „Facebook“, ein englisches Equivalent zu unserem Studivz. So staunten wir nicht schlecht, als wir am ersten Tag, nach ein paar Unterhaltungen in der Cafeteria, gleich 5 Freundes-Einladungen bekamen. Das Prinzip nach dem dieser Prozess funktioniert ist hier wohl eher das Motto, „Ich hab dich mal gesehen, du bist mein Freund.“
Diese Tatsache haben wir aber mittlerweile akzeptiert und sehen es als Chance an, neue Leute kennenzulernen und mehr über ihren Hintergrund zu erfahren. Obwohl man es nicht glauben mag, ist die Kultur, das Verständnis von Spaß und Unterhaltung oder das Führen von Beziehungen hier fundamental anders als in Europa, und das obwohl sich beide „Länder“ nach außen hin sehr ähnlich sind.

Nun stellt sich die Frage was wir außer der Analyse der Kultur hier sonst so treiben. Das Campusleben ist sehr angenehm. Die Universität verwendet viel Zeit und Geld dafür, die Studenten bei Laune zu halten uns ihnen außerhalb der Vorlesungen Freizeitaktivitäten zu bieten. So gibt es fast jede Woche Live-Konzerte von bekannten und nicht so bekannten Musikern direkt am Unigelände, es werden Sportveranstaltungen organisiert oder auch einfach mal spontan Dodgeball gespielt. Wenn man es darauf anlegt gibt es jeden Tag etwas zu tun. Ein besonders schönes Erlebnis fand aber außerhalb von Thousand Oaks statt. Mathias und ich haben uns ein Auto ausgeborgt uns sind bei strahlendem Sonnenstein und guter Musik den Pacific Coast Highway entlanggefahren. Man stelle sich uns zwei mit kurzen Hosen und Sonnenbrillen, heruntergelassenen Fensterscheiben und dazu klassischer Rockmusik vor, wie wir, den Pazifik auf der Einen, die Palmenallee auf der Anderen Seite, die Küstenstraße entlangfahren und all die Plätze sehen, die man sonst nur aus Baywatch kennt.
Nun aber genug der Worte, seht selbst…

Sunday

Erste Fotos

Thursday

Die ersten Tage

Graz, Donnerstag 11.01.07, 19.26 Uhr

Hauptbahnhof Graz, Bahnsteig 4. Soeben hat der Zug den Bahnhof verlassen, in ihm, zwei Österreicher auf dem Weg nach Wien, um von dort den Sprung über den Teich zu wagen und auf Arnies Spuren zu wandern.
Angekommen in Wien machen sich unsere zwei wackeren Recken auf, eine Unterkunft für die Nacht zu finden und kommen schließlich bei einem befreundeten Brüderpaar unter das ihnen gnädigsterweise Unterkunft, jedoch weder Bett noch Ruhe, gewährt.
Nach einer durchzechten Nacht, in der viel Bier und noch viel mehr Kaffee geflossen sind machen sich unsere Helden auf, dem Britischen Empire einen Besuch abzustatten um von dort in die Stadt der Engel zu fliegen.
Nach einem elfstündigen Flug kommen die zwei am Los Angeles International Airport an um von dort ihre Reise ins benachbarte Thousand Oaks zu starten. Eingecheckt im Best Western, frisch geduscht und gestärkt mit einem Sixpack Budweiser begeben sich unsere Helden zu Ruhe um den nächsten Tag mit neuem Elan anzugehen und den Studenten auf der CLU zu zeigen wie man richtig feiert.

Liebe Freunde, Verwandte, Verehrer und flüchtige Bekannte,

wir sind gut an der CLU angekommen und beginnen nun uns langsam einzuleben. Das kalifornische Lebensgefühl mag sich zwecks fehlender Temperaturen zwar nur langsam einstellen, das klischeehafte Collegeboyfeeling haben wir jedoch bereits am ersten Tag übernommen.
So stellt sich dem kritischen Betrachter die Frage, was zwei Österreicher hier so machen. Da erst vier Tage vergangen sind können wir diese Frage sicher nicht zur vollen Zufriedenheit beantworten, jedoch möchten wir euch einen kurzen Auszug aus dem bisher Erlebten geben. Die Highlights waren ein Joggingausflug durch die Hügel um Thousand Oaks (wüstenähnlich, Kakteen und Schlangen), das neue Fitnessstudio (dort wo ich von Drill Sergeant Funder geschunden werden), klischeehaftes Verhalten/Aussehen/Manieren von amerikanischen Studenten und ein spontaner abendlicher Ausflug zum Strand von St. Barbara mit zwei Mädls (inklusive 2 Nahtod Erfahrungen auf der Hinfahrt)
Am Wochenende geht’s auf nach LA um etwas Kultur zu tanken (definitiv Mangelware am Campus) und weiter reicht unsere Planung auch nicht.

Last but not least die Tracklist für das St. Barbara Feeling für Zuhause.

Track #1: Death Cab for Cutie – I will follow you into the Dark
Track #2: Death Cab for Cutie – You Will
Track #3: Foo Fighters – Everlong
Track #4: Jack Johnson – Inaudible Melodies
Track #5: Jack Johnson – Flake
Track #6: U2 – Stuck in a Moment